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Aufkohlen

Unter dem Begriff „Aufkohlen“ versteht man das Anreichern des Randbereichs eines Werkstücks mit Kohlenstoff. 

Dies geschieht bei H + W bei einer kohlenwasserstoffhaltigen Atmosphäre. Das Aufkohlen soll Stähle, die wegen ihres geringen Kohlenstoff-Gehaltes nicht oder nur schlecht härtbar sind, so mit Kohlenstoff anreichern, dass ein Härten möglich wird, und ist die Basis für viele Randhärtemethoden, von denen im Anschluss die beschrieben sind, die bei H + W durchführbar sind.

Einsatzhärten

Das Einsatzhärten ist eine Kombination aus Aufkohlen und anschließendem Härten. Dabei wird, je nachdem wie tief der Kohlenstoff in das Material eingedrungen ist, eine harte Randschicht mit einem weichen, zähen Kernmaterial erzeugt.

Carbonitrieren

Carbonitrieren ist eine Unterart des Einsatzhärtens. Dabei wird zusätzlich Ammoniak (NH3) in die Ofenatmosphäre geleitet. Durch das zusätzliche Eindringen von Stickstoff (neben dem Kohlenstoff) wird die Härtbarkeit verbessert und es wird auch bei geringer legierten Stählen eine Härtung ermöglicht.

Blindhärten

Beim Blindhärten wird ein Bauteil, das aufgekohlt und anschließend spanend bearbeitet wurde, abgehärtet. Dabei bleiben die spanend bearbeiteten Bereiche aufgrund des fehlenden Kohlenstoffs weich und nicht bearbeitete Bereiche werden gehärtet.

Zum Aufkohlen auf große Tiefen stehen H+W zwei Topföfen zur Verfügung, geringere Tiefen, Carbo-Nitrieren, Einsatzhärten und Blindhärten werden in den Mehrzweckkammeröfen der Firma IVA durchgeführt.

Gängige Werkstoffe:

- 1.7131 (16MnCr5) – Einsatzhärten

- 1.0570 (St52-3) - Carbonitrieren

- 1.0718 (11SMnPb30) - Carbonitrieren

  • Das Aufkohlen findet in Mehrzweckkammeranlagen des Herstellers IVA statt.
  • Auch in den großen Topföfen können Teile mit großen Stückzahlen aufgekohlt werden.

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